Zum Start der Pflegestrukturverhandlungen heute Freitag hat Sozialminister Rudolf Hundstorfer ambitionierte Reformziele präsentiert. „Der Pflegefonds gibt uns bis 2014 Finanzierungssicherheit. Wir haben immer betont, dass wir diese Zeit für eine umfassende Reform des Pflegesystems nutzen müssen. Bundesminister Hundstorfer hat heute Meilensteine für diese Reform festgelegt“, kommentiert Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.
Anlässlich des Europäischen Tags der Ersten Hilfe am 10. September appelliert der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs an alle ÖsterreicherInnen ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Ein Gratis-App bietet Kurzanleitungen für Notfälle!
Österreich hat sich in den letzten 20 Jahren zum Top-Mobilfunk-Land entwickelt.
Die hohe Dichte an Mobilfunkstationen gewährleistet aber nicht nur dass Telefonate, SMS, mobiles Internet und die beliebten "Apps" einwandfrei funktionieren. Ein ganz anderer, von vielen kaum bemerkter Effekt ist zu beobachten: Österreichs Mobilfunknetz trägt dazu bei, Leben zu retten. Und zwar ganz konkret: In Notfällen können Handys Leben retten. Setzt ein Ersthelfer einen Notruf ab, wird er mit der Rettungsleistelle verbunden. Der Ersthelfer wird dann - bis ein Einsatzwagen zur Unfallstelle kommt - durch das Rettungspersonal bei den Este Hilfe Maßnahmen angeleitet. In Verbindung mit Freisprechschaltungen konnten so viele Wiederbelebungen durchgeführt werden.
Pflege und Betreuung sind in Österreich durch das Pflegepaket 2011, durch die Einführung des mit 685 Mio. € dotierten Pflegefonds auf eine neue Grundlage gestellt worden. Kompetenzen wurden bereinigt, Entscheidungsträger reduziert, Verfahren beschleunigt, die Vollziehung vereinheitlicht und die Verwaltungskosten reduziert.
Im Kampf gegen die akute Hungersnot und die katastrophale humanitäre Lage in Ostafrika ruft der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs zu Spenden für ein nachhaltiges Hilfsprogramm auf.
Im Rahmen der Gleichenfeier des Pflegekompetenzzentrums Lackenbach am 29. Juli 2011 wies Sozial-Landesrat Dr. Peter Rezar auf die nachhaltige Pflegestrategie des Bundeslandes Burgenland hin: „Das Haus in Lackenbach ist eines von vielen Projekten, die dafür sorgen, dass heute und in Zukunft alle Burgenländerinnen und Burgenländer, die professionelle Pflege brauchen, diese auch erhalten.“
Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, ist erfreut über das heute Freitag im Parlament beschlossene Pflegefonds-Paket: „Damit ist die Finanzierung der Pflege bis ins Jahr 2014 gesichert und eine wichtige Reform im Sozialbereich unter Dach und Fach“. Mit der Einrichtung des Pflegefonds gehen die Kompetenzen für das Pflegegeld von den Ländern an den Bund über. Damit wird ermöglicht, dass in Zukunft nicht mehr über 300 verschiedene Institutionen für die Auszahlung des Pflegegeldes zuständig sind, sondern nur noch acht. „Für die Pflegebedürftigen selbst bedeutet der Pflegefonds also nicht nur Sicherheit, sondern auch einfachere und schnellere Verfahren bei der Pflegegeld-Einstufung“, lobt Schnabl weiter. „Die Pflege in Österreich ist damit auf neue Füße gestellt worden – so, wie wir es seit dem akuten Pflegenotstand im Jahr 2006 gefordert haben.“
Von 5. bis 9. Juli 2011 findet bei Bratislava eine groß angelegte Katastrophenübung unter Federführung des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs statt. Kern der Übung sind Aufbau und Betrieb eines Camps für 80 Personen, die – so die Annahme – nach Überschwemmungen ihr Zuhause verloren haben. Die Übung bildet den Abschluss des EU-Projekts EURETS (European Emergency Temporary Sheltering), das seit Februar 2010 vom Samariterbund gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern durchgeführt wurde.
Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni erinnert der Samariterbund daran, dass etwa 20 % der österreichischen Flüchtlinge unter 19 Jahre alt sind. Für Kinder ist es besonders hart, kein Zuhause und keine Zukunftsperspektive zu haben. Die meisten von ihnen haben in ihrer Heimat Krieg, Terror und Folter erlebt und sind schwer traumatisiert.
Seit 36 Jahren leben mehr als 160.000 Saharauis in Flüchtlingslagern in der Wüste Algeriens. 1975 war die ehemals spanische Kolonie Westsahara von Marokko völkerrechtswidrig besetzt worden. Bis heute wartet das saharauische Volk auf sein Recht, in einem freien und fairen Referendum über seine Zukunft zu entscheiden, da Marokko entsprechende Bemühungen der UNO blockiert.