Am 23. und 24. Mai 2012 übt der Samariterbund Tirol in der Nähe von Kufstein gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen aus Österreich und Bayern ein komplexes Katastrophenszenario. Dabei werden unter anderem ein Flüchtlingslager und ein Feldspital aufgebaut und betrieben.
Heute, am 12. Mai, wurde um 14 Uhr das Pflegekompetenzzentrum Lackenbach unter dem Ehrenschutz von Landesrat Dr. Peter Rezar feierlich eröffnet.
Im Rahmen der Gleichenfeier des Pflegekompetenzzentrums Lackenbach am 29. Juli 2011 wies Sozial-Landesrat Dr. Peter Rezar darauf hin, dass es das Ziel der burgenländischen Sozialpolitik ist, ein flächendeckendes und ganzheitliches System von Pflege- und Betreuungsdiensten zu schaffen. "Dieses soll höchsten Qualitätsstandards entsprechen und den Burgenländerinnen und Burgenländern ermöglichen, bei Bedarf möglichst in der gewohnten Umgebung Pflege und Betreuung zu finden", erklärte Rezar bei der Eröffnung.
Für großes Aufsehen sorgten heute Vormittag viele Frauen, die "schwanger" am Stephansplatz einen Hürdenlauf zu meistern hatten. Mehrere österreichische NPOs, darunter die GEZA (Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit) und der Samariterbund, wollten damit auf die hohe Müttersterblichkeit in den Entwicklungsländern aufmerksam machen.
Jedes Jahr sterben mehr als 350.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft oder Geburt – 99 Prozent von ihnen in Entwicklungsländern. Die meisten dieser Todesfälle wären vermeidbar. Um auf die dringende Umsetzung des Millenniumsziels der Vereinten Nationen – die Senkung der Muttersterblichkeit – hinzuweisen, wird in mehreren europäischen Ländern im Vorfeld zum Muttertag die Mutternacht veranstaltet. Zum zweiten Mal findet die Aktion in Wien statt und wird dabei von mehreren österreichischen Nichtregierungsorganisationen organisiert.
Insgesamt elf TeilnehmerInnen übten vier Tage lang in Wien für den Notfall und absolvierten das erste Modul der sehr umfangreichen Ausbildung für das Rapid Response Team (RRT).
Die Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen hat vom 3. bis 12. Mai 2012 eine Hilfsreise nach Libyen geplant: Ziel dieser Mission ist es, die medizinische Versorgung in zwei Spitälern in Bengasi und Garian zu verbessern. Das Team besteht aus Ärzten (Unfallchirurgen, Orthopäden, Plastischen Chirurgen, Anästhesisten), Physiotherapeuten, Physiotechniker, Psychologen, einem OP-Pfleger, einem Logistiker sowie einer diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester vom Samariterbund.
In den Pflegekompetenzzentren des Samariterbundes ging es am 27. April hoch her: Anlässlich des Tages der Generationen besuchten Kindergarten- und Volksschulkinder die Seniorinnen und Senioren in den insgesamt acht Pflegeeinrichtungen im Burgenland und in der Steiermark und hatten gemeinsam viel Spaß.
Am 21. April fand in Villach die Gesundheitsmesse statt, auf der sich der Samariterbund mit einem Informationsstand und einer Vorführung seiner Therapie- und Assistenzhunde präsentierte. Die Besucher wurden aber nicht nur über die Arbeit des Kärntner Samariterbundes informiert, sondern konnten sich von den Samaritern auch kostenlos Blutdruck und Blutzucker messen lassen. Insgesamt neun ehrenamtliche Helfer vertraten den Samariterbund auf der Messe.
Wie sehr sich Jung und Alt gegenseitig bereichern können, möchte der Samariterbund am 27. April zeigen. Anlässlich des Europäischen Tages der Solidarität zwischen den Generationen lädt der Samariterbund Kindergarten- und Volksschulkinder in seine Pflegekompetenzzentren im Burgenland und in der Steiermark, wo die unterschiedlichsten Aktivitäten geplant sind: Vom Töpfe bemalen und Hochbeete pflanzen über Tanz und Musik bis hin zum Maibaumaufstellen wird es an diesem Tag zu vielen herzlichen Begegnungen kommen.
Peter Sukup, bis vor kurzem Hundeführer der Rettungshundestaffel Ebreichsdorf, ist am 3. April nach kurzer, schwerer Krankheit im 74. Lebensjahr verstorben.