Vier Wochen nach Beginn des Hilfseinsatzes ist das
fünfköpfige Team des Samariterbundes heute Freitag aus Haiti nach Wien zurückgekehrt. Damit geht die erste Phase des Haiti-Einsatzes, in der es vor allem um Soforthilfe ging, zu Ende. In einer nächsten Phase wird sich der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs intensiv im Wiederaufbau und der Instandsetzung wichtiger Objekte engagieren. Als Vorbereitung für diese zweite Phase der Haiti-Hilfe hat das Einsatzteam vor Ort bereits mögliche Projekte evaluiert.
Während des 28-tägigen Einsatzes in Haiti hat das Einsatzteam des
Samariterbundes mehr als 2.100 Patientinnen und Patienten behandelt.
Im Auftrag des lokalen UN-Clusters hat das mobile medizinische Team
im schwer zugänglichen Gebiet rund um die zerstörte Stadt Leogane
Dörfer ausfindig gemacht, die bisher völlig ohne medizinische Versorgung auskommen mussten. Dabei wurden viele Wunden und Brüche versorgt, die auch Wochen nach dem Erdbeben noch nicht behandelt worden waren. Der Notarzt führte, assistiert von zwei
Notfallsanitätern, sogar chirurgische Eingriffe unter freiem Himmel durch. Häufig wurden Abszesse, Nekrosen, Amputationen, Infektionskrankheiten, Frakturen und Unterernährung behandelt.
Der Samariterbund hat mit insgesamt zehn entsendeten Personen eines der größten Einsatzteams österreichischer Non-Profit-Organisationen in Haiti gestellt. Vier Teammitglieder stellte die Partnerorganisation ASSR (slowakischer Samariterbund), die bereits seit Jahren mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs im Gebiet der Katastrophenhilfe kooperiert.
Spendenkonto:
PSK, 00001-834-000, BLZ 60000, Kennwort: Erdbebenhilfe Haiti
oder zugunsten der Aktion Nachbar in Not (Spendenkonto:
PSK 90.150.300; BLZ 60.000; Kennwort "Erdbeben Haiti").